Finale, Finale, Finale, Finale!!

1f6ef6b0b51d3409a7dba4df48db6be0.jpgSensationell, was die Schülerinnen und Schüler der Albert-Schweitzer-Schule Nienburg beim Landesentscheid „Jugend trainiert für Olympia“ im Rudern am Montag auf dem Maschsee in Hannover auf das Wasser zauberten. In allen vier gemeldeten Bootsklassen Gig-Doppelvierer WK3 Mädchen (Hanna Eggers, Hella Gelinsky, Paloma Wichmann, Henrike Plate, Steuermann: Max Weber), Gig-Doppelvierer WK3 Jungen (Max Weber, Moritz Schröder; Tobias Scharringhausen, Thore Böger, Steuerfrau: Hella Gekinsky), Gig-Doppelvierer WK2 Mädchen (Rieke Möllering, Katja Klußmeyer, Sophia Schulze, Lara Eggers, Julia Schröder, Steuermann: Thore Böger), Doppelvierer WK2 Mädchen (Rieke Möllering, Katja Klußmeyer, Lara Eggers, Julia Schröder, Steuermann: Thore Böger), erreichten die Boote der Ruderriege das Landesfinale gegen starke Konkurrenz aus ganz Niedersachsen.

Zu den einzelnen Rennen:

Im Mädchen-Doppelvierer gaben Rieke, Katja, Lara und Julia mit einem klug gesetzten Endspurt dem Ratsgymnasuim Osnabrück und der Bismarckschule Hannover das Nachsehen und sicherten sich damit durchaus überraschend einen von 6 Finalplätzen. Dem wollten natürlich die jüngeren Mädchen (Hanna, Hella, Paloma, Henrike) und die Jungen (Thore, Max, Moritz, Tobias) nicht nachstehen und erkämpften sich in dem altehrwürdigen Gig-Doppelvierer „Hermann van Deventer“ ihrerseits die begehrten Finalplätze in ihren jeweiligen Leistungsklassen. Als letzte Vormittagsentscheidung stand nun noch der Mädchen Gig-Doppelvierer WK 2 an, in dem die Nienburger Mädchen eine noch stärkere Konkurrenz erwarteten als im Rennvierer-Rennen derselben Wettkampfklasse. Im Unterschied zum Renndoppelvierer wurde die Mannschaft auf der Position 2 verändert und Katja Klußmeyer tauschte ihren Rollsitz mit Sophia Schulze. Trotz dem das Nienburger Boot in der Startphase leicht zurück lag, konnte sich die Mannschaft mit einer wahren Energieleistung den zweiten Platz hinter dem Bramscher Boot sichern und somit auch in dieser Bootsklasse in das Finale einziehen. Mit diesem Vormittagsergebnis hatte die ASS mehr als einen Achtungserfolg erzielt und somit gehörten die Schülermannschaften in allen gemeldeten Bootsklassen zu den sechs besten in Niedersachsen. Mit Spannung wurden nun die Finalläufe erwartet.

Den Beginn machten die jüngeren Mädchen im Gig-Doppelvierer der WK3 mit einem erfreulichen 2. Platz, knapp hinter der Bramscher Mannschaft. Die Jungen in der WK3 wurden nach einem spannenden Rennen, ebenfalls im Gig-Doppelvierer, 4. hinter den Booten aus Bersenbrück, Bramsche und Osnabrück. Dem Mädchen Doppelvierer WK2 um Schlagfrau Julia Schröder entging ärgerlicherweise der 5. Platz nur um eine Bugballbreite.

Das Rennen im Gig-Doppelvierer WK2 entschied sich mit einer klaren Niederlage für die Nienburger Mannschaft, gegen die körperlich überlegene Konkurrenz, die bis zu einen Kopf größer und teilweise aus dem älteren Jahrgang war. Hier hätte allerdings auch intensiveres Training nicht zum Erfolg geführt.

Trotz allem waren die Leistungen und vor allem der Finaleinzug aller Nienburger Mannschaften beachtlich und schloss somit an den erfolgreichen Vortag an.

Am Sonntag behauptete sich die Mannschaft um Hanna Eggers im Gig-Doppelvierer überraschend gegen Osnabrück, die schon fest mit einem Sieg gerechnet hatte.

Die Mitglieder der Ruderriege bewiesen außerdem beim Geschicklichkeitsrudern, dass sie nicht nur geradeaus fahren können, sondern auch in der Lage sind den kniffligen Parcours erfolgreich zu bewältigen.

Den 1. Platz in ihrer Altersklasse belegten hierbei Henrike Plate und Gian Luca Schulze, eine Medaille erhielten auch Hanna Eggers und Hella Gelinski für ihren schnellen Bootswechsel.

Das harte Wettkampfrudern an diesen beiden Tagen sollte eine perfekte Vorbereitung für die sich am Dienstag anschließende Elbewanderfahrt darstellen. So waren um 19.30 Uhr die Rennboote bereits vom Hänger geladen, geputzt und in der Bootshalle verstaut worden und die Wanderfahrtsboote wieder festgegurtet, die nun auf dem 650km langen Weg von Děčín nach Hamburg zum Einsatz kommen sollten.

Als Schlussfazit des Ruderwochenendes bleibt festzuhalten, dass die Anfängerausbildung sowie das Wettkampftraining so erfolgreich sind, dass man mit den besten Schülerrudermannschaften aus Niedersachsen durchaus mithalten kann.

Katja Klußmeyer und Lara Eggers