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Austauschschüler der ASS lernen 'American way of life' kennen

GAPP-Gruppe vor dem Rathaus von Las Cruces 201418-köpfige Gruppe der Albert-Schweitzer-Schule absolviert erfolgreichen Schüleraustausch mit Las Cruces, New Mexico/Gegenbesuch der Amerikaner und für 2016 nächster Austausch geplant
'Brr, ist das kalt!' 'Das ist ja total wolkig hier!' - so und ähnlich waren die Reaktionen der 16 Schülerinnen und Schüler der Albert-Schweitzer-Schule bei ihrer Rückkehr aus dem Westen der Vereinigten Staaten.

Und dieses anfängliche Fremdeln mit ihrer Heimat kann eigentlich auch nicht verwundern. Beinahe einen Monat nämlich hatten die Amerikareisenden fast durchweg bei rund 30 Grad und wolkenlosem Himmel im 'Land der unbegrenzten Möglichkeiten' verbracht. Möglich wurde der Aufenthalt durch den seit 1987 im Rahmen des German American Partnership Program durchgeführten Schüleraustausch der Albert-Schweitzer-Schule mit amerikanischen Highschools in Las Cruces/New Mexico. Auf der 9-stündigen Radtour durch Los AngelesZusammen mit den Leitern des Austausches, Lehrer Robert Kerlin und Lehrer Thomas Volkhausen, hatten die Schülerinnen und Schüler der ASS zwischen dem 12. Oktober und dem 7. November zunächst zweieinhalb Wochen den 'American way of life' in Gastfamilien und an der Centennial High School in Las Cruces kennengelernt. Die abschließende Woche erlebten sie dann nicht bloß irgendwo in Kalifornien, sondern gleich mitten in Hollywood!
Der Schüleraustausch mit den U.S.A. der Albert-Schweitzer-Schule verfolgt gleich mehrere Ziele. Zu den wichtigsten Anliegen zählt,  die Gymnasiasten in ihren Fremdsprachenkenntnissen zu fördern, ihren kulturellen Horizont im Sinne interkulturellen Lernens zu erweitern, zu größerer Selbständigkeit heranzuführen – und nicht zuletzt ein unvergessliches Erlebnis zu bieten.  Dass diese Ansinnen nicht gänzlich verfehlt wurden, konnte man bei diesem Austausch problemlos gewahr werden.
Der ASS-Amerikaaustausch führte bis in die Hollywood HillsSchon nach sehr kurzer Zeit waren die Schülerinnen und Schüler quasi Söhne bzw. Töchter ihrer Gastfamilien geworden. „Als eine Schülerin im Supermarkt mit ihrer Gastfamilie auf Bekannte traf, wurde sie sogar mit deren Tochter verwechselt“, schmunzelt Lehrer Thomas Volkhausen. „Und auch sprachlich machten die Schülerinnen und Schüler in der natürlichen Sprachumgebung schnell Fortschritte bis hin zu fast muttersprachlicher Aussprache“, ergänzt Lehrer Robert Kerlin. In der Tat waren die deutschen Teenager sprachlich nicht nur in der Kommunikation im Alltag gefordert. Sie mussten an der Centennial High School zudem kleine Unterrichtseinheiten und -vorträge zur deutschen Sprache und Kultur leiten – und das vor Publikum, auf englisch!
Die USA-Reisenden der ASS beim Sandrodeln in der Wüstengegend White SandsEin zentrales Projekt beschäftigte sich dabei mit dem Thema 'Einwanderung' in den USA und in Deutschland. Mit großem Erstaunen stellte mancher Schüler fest, dass Grenzen in den USA seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 weit stärker überwacht und kontrolliert werden als in Deutschland und Europa, in dem man keine Grenzkontrollen im eigentlichen Sinn mehr kennt und der Reisepass fast exotisch anmutet. Schon bei der Einreise war jeder aus der Gruppe fotografiert worden, waren jedem Einzelnen Fingerabdrücke abgenommen worden – mancher musste sogar eine  körperliche Durchsuchung bis fast zur Leibesvisitation überstehen. Fremdartig mutete nicht wenigen auch der über 5 m hohe Grenzzaun zu Mexiko an, der sich über hunderte Kilometer an der Grenze entlangzieht und per Wagen- und Hubschrauberpatrouille überwacht wird.  Zwei Angehörige der Customs and Border Protection (Zoll- und Grenzbehörde), die für das Projekt eigens in den Klassenraum an der High School kamen, erläuterten den überraschten Deutschen, in welchem Umfang und mit welchen weitreichenden Befugnissen gerade im grenznahen New Mexico Kontrollen durchgeführt werden, um illegale Einwanderer, Drogen- und Menschenschmuggler und Kriminelle aufzuspüren. Zum Einsatz im Klassenraum kam dabei auch ein Spürhund, der problemlos zuvor eigens versteckte Schmuggelware im Klassenraum ausfindig machte (witzigerweise hörte der nur auf deutsche Befehle, denn er wurde in Deutschland ausgebildet!).
Erfreut stellten die Deutschen jedoch zugleich fest, dass die allermeisten Amerikaner, die die ASSler kennenlernten, der deutschen Austauschgruppe eine Offenheit, Freundlichkeit und zugewandte Neugierde entgegenbrachten, die ihresgleichen sucht. Schnell kam man ins Gespräch, und als die Weiterreise nach Kalifornien anstand, wollte kaum jemand sich von den neugewonnenen Freunden, Bekannten und 'Zweitfamilien' in Las Cruces trennen.
Wanderung im Joshua Tree National ParkAbgesehen von den sprachlichen und kulturellen Bereicherungen, die die ASSler durch den Austausch erfuhren, darf eines natürlich nicht unerwähnt bleiben: die Unmenge an unvergesslichen und einzigartigen Erlebnissen. Und dazu zählt nicht nur das Sandrodeln in der Wüstenregion von White Sands, in der Amerikaner und Deutsche auf mit Wachs präparierten Kunststoffrodeln die Dünen hinuntersausten. Einige Schülerinnen kamen zudem in den Genuss, auf Pferden wie im Western durch eine Wüste und durch die Berge zu reiten. Die ganze Gruppe landete dazu noch im Fernsehen, als sie im Rathaus von Las Cruces von Bürgermeister und Ratsversammlung willkommen geheißen wurde. Das Städtepartnerschaftskomitee Las Cruces-Nienburg lud die Schüler sogar samt und sonders in ein mexikanisches Restaurant ein. Und mit Kalifornien ging für so manchen ein Traum in Erfüllung. Selbst eine 9-stündige Radtour durch L.A., auf der die Amerikafahrer auch an Michael Jacksons letztem Haus und denen weiterer Promis wie Mick Jagger vorbeikamen, konnte der Begeisterung keinen Abbruch tun. Neben wunderschönen Küstenstädten wie Santa Barbara und San Diego suchten die Nienburger auch den Joshua Tree National Park auf, wo sie trotz Klapperschlangen, Skorpionen und Taranteln den Ryan Mountain bestiegen. Und als mit einer Wanderung durch die Hollywood Hills, vorbei am Hollywood-Schriftzug, die Reise dann beim Griffith Planetarium so langsam zuende ging, blickten alle etwas wehmütig auf das weit unter ihnen funkelnde Lichtermeer von Los Angeles – sie alle hatten sich für Amerika erwärmt, und das lag nicht allein an den kalten Temperaturen in Deutschland!
Ganz besonderer Dank gilt der Stadt Nienburg, der Ernst-Stewner-Stiftung und dem Freundeskreis Las Cruces-Nienburg, die die Finanzierung des Amerikaaustausches für die Schüler großzügig unterstützt hatten.

Thomas Volkhausen

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