Albert-Schweitzer-Schule empfängt indische Gäste
Seit 2007 unterstützen der Verein Arivu und die Albert-Schweitzer-Schule Projekte im südindischen Neerpair. Ziel ist es, benachteiligten Kindern und Jugendlichen einen Zugang zu Schulbildung zu verschaffen.
Bereits zum vierten Mal sind Frau Nandhini Krishnan und Father John Suresh zu Gast in Nienburg und an der ASS. Auf private Einladung eines Genter Freundeskreises sind die beiden für drei Wochen in Belgien und Holland unterwegs.
Im Rahmen eines Abstechers nach Deutschland machen sie für vier Tage Station in Nienburg. Seit 2006 ist die Albert-Schweitzer-Schule mit der Dr. Arulappa Higher Secondary School in Neerpair in Südindien in Kontakt. Schüler, Eltern und das Kollegium sorgen mit ihren Spenden für den Unterhalt von 45 Kindern im Schülerwohnheim der indischen Schule. Diese Kinder sind entweder Waisen, die ihre Eltern beim Tsunami im Jahr 2004 verloren haben, oder ihr Schulweg ist so weit, dass sie nur durch die Internatsunterbringung überhaupt regelmäßig zur Schule gehen können.

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Albert-Schweitzer-Schule forscht im X-Lab
Mitte Mai unternahm ein Biologiekurs der ASS mit ihrem Lehrer, Herrn Busch, eine beinahe 13stündige Exkursion in das X-Lab in Göttingen, um sich praxisnah mit ökologischen Untersuchungen zu beschäftigen.
Professor Doktor Gries und mehrerer wissenschaftlicher Mitarbeiter von der Georg-August-Universität leiteten die Schülerinnen und Schüler an, die zuerst eine einstündige Vorlesung zur Auffrischung der Grundlagen in der Gewässerökologie erhielten, bevor sie dann mit einer großen Menge an Untersuchungsmaterial zur Northeimer Seenplatte fuhren. Dort wurden sie in die Methodik der ökologischen Untersuchungen eingeführt und konnten an mehreren Stellen auf dem großen Northeimer See Wasserproben nehmen, um Sauerstoffgehalte, Temperatur und Kohlenstoffdioxidgehalte zu messen, pH-Werte zu überprüfen oder aber Plankton- und Wasserproben zu nehmen. Nach der Aufnahme der Werte führte der Weg zurück ins Labor, wo es an die Bestimmung der verschiedenen planktischen Lebensformen ging und außerdem eine ganze Reihe chemischer Parameter untersucht wurden.
Mit Unterstützung der Mitarbeiter des X-Lab werteten die Schüler die Daten aus, versuchten Erklärungen für Besonderheiten zu finden und erstellten ein umfassendes Tiefenprofil des untersuchten Sees.
„Das sind Möglichkeiten, die wir den Jugendlichen an der Schule so nicht bieten können“, freut sich der betreuende Lehrer, Herr Busch. „Sie können im X-Lab unter professionellen Bedingungen arbeiten, die Methoden aus erster Hand kennenlernen und praktische Erfahrung im Umgang mit Untersuchungsgerätschaften genauso wie mit der Erhebung und Auswertung von ökologischen Daten sammeln. Da sich der Kurs an den Anforderungen des Zentralabiturs für Biologie orientiert, profitieren die Schüler doppelt – denn wer weiß, vielleicht springt ja sogar ein erfolgreicheres Abitur dabei heraus.“

Tanz, Theater und Baguette - Schüler der Albert-Schweitzer-Schule zu Gast in Yvetot
Direkt nach den Osterferien fuhren 24 Schülerinnen und Schüler der Albert-Schweitzer-Schule für neun ereignisreiche Tage zu ihren Austauschpartnern vom Lycée Raymond Queneau im normannischen Yvetot, nachdem die französische Gruppe die ASS bereits im März besucht hatte.
Neu war in diesem Jahr ein gemeinsamer Aufenthalt in Rouen. Nach einer Stadtführung hatten die französischen Lehrkräfte Frau Dubaillay und Frau Peson Workshops organisiert, deren Ergebnisse am Abend in einer bunten Show präsentiert wurden. So gab es ein deutsch-französisches Lied, witzige Fotomontagen gemeinsame Tänze, Theaterszenen und eine Modenschau der besonderen Art. Statt Haute Couture führten die Models selbst gemachte Kreationen aus Verpackungsmaterialien auf und ernteten verdienten Applaus.
Tolle Eindrücke sammelte die Gruppe auch beim Tagesausflug nach Paris. Der Blick vom Eiffelturm lohnte ebenso wie eine Fahrt auf der Seine oder ein Rundgang durch die großen Kauf- und Modehäuser, denn dort gab es statt Recycling-Mode ausgefallene und vor allem teure Haute Couture zu bestaunen.
Wie nebenbei lernten alle Nienburger auch das Alltagsleben ihrer Gastgeber kennen.
„Puh, die haben heute bis halb sechs Unterricht!“, stöhnt Lisa, als sie ihre Austauschpartnerin Manon einen Tag im Unterricht begleitete. „Außerdem dauern die Stunden 60 Minuten und es läuft viel strenger ab als bei uns“, ergänzt Lukas.

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Großes Theater an der ASS
Als erste Schule in Nienburg führt die Albert-Schweitzer-Schule das Fach „Darstellendes Spiel“ zum nächsten Schuljahr offiziell ein. Es wird für alle Schülerinnen und Schüler ab der zehnten Klassenstufe wählbar sein. In der achten und neunten Klassenstufe können interessierte Schülerinnen und Schüler schon einmal in das Fach hineinschnuppern, da für die beiden Jahrgänge zusätzlich eine AG Darstellendes Spiel angeboten wird. Im laufenden Schuljahr haben schon annähernd 20 Schülerinnen und Schüler von einem besonderen Angebot Gebrauch gemacht und einen Projektkurs „Darstellendes Spiel“ gewählt. Im Rahmen dieses Kurses fand im Februar eine Werkschau statt. Am 18. und 19. Juni finden weitere Aufführungen um 20 Uhr im Schulgebäude Nordertorstriftweg statt, die zeigen, womit sich die Schülerinnen und Schüler im zweiten Halbjahr intensiv auseinandergesetzt haben.
Tag der offenen Tür 2013
Liebe Schülerinnen und Schüler,
sehr geehrte Eltern,
In diesen Tagen stellt sich für die Viertklässler und Viertklässlerinnen die Frage, welche Schule sie nach den Sommerferien besuchen sollen. Der Wechsel von den Grundschulen zu den weiterführenden Schulen ist erfahrungegemäß sowohl für die Kinder als auch für die Eltern sehr aufregend, denn Vorfreude, aber auch Ängste vor dem Unbekannten liegen oft dicht beieinander. Die Albert-Schweitzer-Schule lädt daher alle Grundschulkinder der vierten Klassen zusammen mit ihren Eltern herzlich ein, unsere Schule kennenzulernen. Am Tag der offenen Tür informiert die ASS über ihr schulisches Angebot, ihre pädagogische Konzeption und ihr vielfältiges Engagement für die Gemeinschaft. In der Zeit von 16.00 bis etwa 18.30 Uhr haben die Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihren Eltern die Gelegenheit, einen ausführlichen Blick hinter unsere Schultüren zu werfen und sich unterschiedlichste Darbietungen von Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften anzuschauen. Im Gebäude im Nordertorstriftweg erwartet die Besucher ein umfangreiches, spannendes und lehrreiches Programm. Verschiedenste naturwissenschaftliche Experimente laden zum Mitmachen ein und wer sich traut, kann im Fach Deutsch eine Abenteuerreise unternehmen. Darbietungen des Chors, der Musical-AG, Theaterstücke, Rollenspiele, Sprachspiele, Ausstellungen, Quizveranstaltungen, Fühlkisten oder selbstgedrehte Filme sorgen für viel Abwechslung. Auch Holz- und Blechblasinstrumente können ausprobiert werden, da an der ASS im nächsten Jahr eine Bläsergruppe eingerichtet wird, die in Kooperation mit der Musikschule Nienburg entsteht.

Neben allen Unterrichtsfächern und unserem neuesten Fach, dem „Darstellenden Spiel“, werden auch die unterschiedlichsten Arbeitsgemeinschaften, die Ruderriege, der Schulsanitätsdienst, das Indien-Projekt, die Schülerfirma „Alberts Kramladen“, die verschiedenen internationalen Austauschprogramme und unser Mittagsangebot vorgestellt. Für den kleinen und größeren Hunger bieten die Fachgruppen verschiedene Snacks und Getränke an.
Der offizielle Begrüßung der Gäste durch die Schulleitung findet um 16.00 Uhr im Giebelsaal des Hauptgebäudes in der Friedrichstraße statt. Dort erhalten die Eltern die Gelegenheit, Fragen über die Fremdsprachenfolge, das Unterrichtsangebot (z.B. bilinguale Klasse, musikalische Angebote etc.), die Laufbahnempfehlungen, die pädagogische Arbeit oder andere Details zu stellen. In dieser Zeit erhalten die Kinder eine Führung durch unsere Schule. Wir würden uns freuen, wenn zahlreiche Gäste die Gelegenheit nutzen, mit der Schulleitung, Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern oder Eltern ins Gespräch zu kommen, um sich ein Bild vom bunten schulischen Leben an der ASS zu machen.
Programm:
100 Jahre Lambaréné – 100 Jahre gelebte Menschlichkeit
Liebe Eltern und Lehrerinnen und Lehrer, liebe Schülerinnen und Schüler,
im Jahr 1913 gründete der Namensgeber unserer Schule, Albert Schweitzer, zusammen mit seiner Frau Helene im afrikanischen Urwald Gabuns unter schwierigen Umständen ein Spital. Sein Ziel war es, sich um die arme Bevölkerung zu kümmern und durch den unmittelbaren Dienst am Menschen, Leid, Not und Elend vieler Kranker zu lindern. Dieses Urwaldspital nahe der Stadt Lambaréné besteht bis heute und orientiert sich in seiner Arbeit nach wie vor an den Idealen seines Gründers.
Anlässlich des Jubiläums des hundertjährigen Bestehens des Krankenhauses war es der Wunsch der Schüler/innen der beiden Werte-und-Normen-Kurse des 10. Jahrganges, im Rahmen eines humanitären Projektes an das Wirken unseres Schulpatrons in Lambaréné zu erinnern. Es soll auf die gegenwärtig dort stattfindende Krankenpflege aufmerksam gemacht werden, um diese mit Spenden zu unterstützen.
Deshalb möchten wir Sie, liebe Eltern und Lehrer/innen, und euch, liebe Schüler/innen, ganz herzlich zu einem
Vortrag von Herrn Dr. Roland Wolf
vom Deutschen Albert-Schweitzer-Zentrum
am Dienstag, dem 7. Mai 2013, um 19.00 Uhr im Giebelsaal
unserer Schule einladen. Der Referent Dr. Wolf wird über die wichtige Arbeit des Spitals zwischen 1913 und 2013 berichten. Dabei kann er auch über ganz aktuelle Entwicklungen erzählen, da er die vergangenen Wochen in Lambaréné verbracht hat. Im Anschluss an seinen Vortrag beantwortet er gerne alle Publikumsfragen. Zu dem Vortrag wird es ein musikalisches Rahmenprogramm geben, das Schüler/innen unserer Schule gestalten.
Um das Albert-Schweitzer-Spital in Lambaréné zu unterstützen, wird nicht nur ein Teil (40%) des Erlöses vom diesjährigen sozialen Tag (8. Mai) verwandt werden, wir sammeln darüber hinaus alte Handys und Druckerpatronen, um sie umweltschonend recyceln zu lassen. Wir bitten Sie deshalb um Ihre Mithilfe: Sollten Sie noch alte Handys und leere Druckerpatronen haben, so können Sie diese an dem Abend bei uns abgeben. Der Erlös dieser Sammlung kommt dem Hospital Lambaréné zugute.
Liebe Eltern und Lehrerinnen und Lehrer, liebe Schülerinnen und Schüler,
im Jahr 1913 gründete der Namensgeber unserer Schule, Albert Schweitzer, zusammen mit seiner Frau Helene im afrikanischen Urwald Gabuns unter schwierigen Umständen ein Spital. Sein Ziel war es, sich um die arme Bevölkerung zu kümmern und durch den unmittelbaren Dienst am Menschen, Leid, Not und Elend vieler Kranker zu lindern. Dieses Urwaldspital nahe der Stadt Lambaréné besteht bis heute und orientiert sich in seiner Arbeit nach wie vor an den Idealen seines Gründers.
Anlässlich des Jubiläums des hundertjährigen Bestehens des Krankenhauses war es der Wunsch der Schüler/innen der beiden Werte-und-Normen-Kurse des 10. Jahrganges, im Rahmen eines humanitären Projektes an das Wirken unseres Schulpatrons in Lambaréné zu erinnern. Es soll auf die gegenwärtig dort stattfindende Krankenpflege aufmerksam gemacht werden, um diese mit Spenden zu unterstützen.
Deshalb möchten wir Sie, liebe Eltern und Lehrer/innen, und euch, liebe Schüler/innen, ganz herzlich zu einem











